6 Tipps und Tricks zur Brennholzlagerung

  • Lagere dein Brennholz sonnig, trocken, gut durchlüftet und am besten an der Süd- oder Westseite des Gebäudes unter einem vorgezogenen Dach oder an einer Hauswand,
    achte dabei auf mindestens 10 cm Abstand zwischen Holz und Wand, auf trockenen Untergrund, am Besten auf Paletten oder Rundhölzer ,
    achte auch auf mindestens 15 cm Abstand zum Boden, mindestens eine Längsseite des Brennholzstapels sollte dem Wind ausgesetzt sein

  • Decke dein Brennholz nach der sommerlichen Trocknungsperiode z.B. mit einer Plane ab und schütze es vor Witterungseinflüssen, achte auf einen Abstand zwischen Holz und Abdeckmaterial

  • Spalte Holz mit über 5cm Durchmesser und schichte es im Kreuzstapel zur schnelleren Trocknung. Wenn du dein holz in Gitterboxen lagerst, ist es bereits nach 10 Monaten trocken!

  • Spalte dein Brennholz in kleinere Scheite, um Platz zu sparen und die Trocknungszeit zu verringern

  • Lagere dein Brennholz niemals in geschlossenen Räumen wie Garagen und Keller, da es sonst zu Fäulnis, Schimmel- und Pilzbefall kommen kann

  • Für den besten Feuchtigkeitsentzug solltest du dein Brennholz mindestens 1-2 Jahre lagern.
    So erhältst du die ideale Brennleistung und kannst die Versottung deines Kamins, sowie die Entstehung von Glanzruß vermeiden,
    was zu hohen Sanierungskosten, sowie zu einer höheren Brandgefahr führen könnte.

 

Brennholzeigenschaften

Die verschiedenen Holzarten unterscheiden sich in ihren Brenneigenschaften. Wir unterscheiden die Brenneigenschaften anhand von Flammenbild, Funkenflug, Glutbildung und Geruch.

Buche: ruhiges und gleichmäßiges Brandverhalten; schnelle, gleichmäßige und langanhaltende Wärme; geringer Funkenflug; keine Knackgeräusche; stark glutbildend; angenehmes und beruhigendes Flammenbild; angenehmer und aromatischer Geruch

Esche: gutes, ruhiges und gleichmäßiges Brandverhalten; kaum Funkenflug; keine Knackgeräusche, gut glutbildend; schönes Flammenbild, Brandeigenschaften allgemein der Buche gleichzusetzen, eigener Geruch den viele Menschen mögen

Ahorn: volles, gleichmäßiges und schönes Flammenbild; mäßiger Funkenflug; einfach entzündbar

Fichte: kurze Brenndauer; sehr harzig; angenehme Knackgeräusche; starker Funkenflug; angenehmer Geruch; lebhaftes Flammenbild

Eiche: lange Brenndauer; keine Knackgeräusche; geringer Funkenflug; gut glutbildend; weniger ansprechendes Flammenbild; geringer Ascheanfall; unangenehmer Geruch aufgrund der enthaltenden Gerbsäure, mögliche Folgen: Gerbsäure greift Abluftrohr des Kamins an
(kann durch richtige und lange Lagerung und Trocknung reduziert werden)

Birke: schnelle Wärmeentwicklung; bei guter Trocknung kaum Funkenflug; bläuliches, schönes und helles Flammenbild; angenehmer Geruch; relativ kurze Brenndauer, wenig harzig, geringer Funkenflug